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Grundschule in Neustadt an der Aisch [W]

Realisierungswettbewerb Erweiterung Grundschule Neues Schloss _ Engere Wahl

Mitarbeit: Petra Lüdike (Dipl.-Ing.(FH) M.arch)

GS_neustadt_Kopie

Das Umfeld des Wettbewerbsgebietes ist einerseits gekennzeichnet vom heterogenen Übergang der nördlichen Kernstadt zum nahe gelegenen Aischgrund und andererseits von der Dominanz des historischen Gebäudeensembles des Alten und Neuen Schlosses. Das Neue Schloss wurde 1915 als Volksschule errichtet und nahm die Struktur des Vorgängerbaus, des früheren Renaissanceschlosses auf, wobei dessen Bauform und Orientierung übernommen und durch Seitenflügel fortgeführt wurde. Darauf basierend sieht das städtebauliche Konzept für den neuen Erweiterungsbau ebenfalls eine Fortführung der bestehenden Gebäudestruktur vor. So wird, das südöstlich der Grundschule gelegene Baufeld nutzend, durch die Aufnahme der Gebäudekante des Südflügels zur Markgrafenstraße eine mäandrierende Form geschaffen. Trotz des Abstandes zwischen Grundschule und Erweiterung erzeugen die aufgenommenen Kanten und Linien eine Zusammengehörigkeit, wobei die nötige Achtung gegenüber dem Baudenkmal gewahrt bleibt.


GRÜN BAUEN-LEIPZIG/LINDENAU

Stadthaus "GRÜN BAUEN - GESUND WOHNEN" in Leipzig-Lindenau

GRN_BAUEN_-_LINDENAU

Aus der Baugruppe "GRÜN BAUEN - GESUND WOHNEN" hat sich ganz am Anfang eine Familie herausgelöst und emanzipiert, um ein eigenes kleines Stadthaus umzusetzen. Die Grundwerte einer ökologischen Bauweise, welche sich nicht nur auf energetische Aspekte beschränken, bildeten von Anfang an das Fundament gemeinsam zu bauen (siehe Aktuelles "GRÜN BAUEN - GESUND WOHNEN").

Das Projekt befindet sich derzeit in Planung.

 

HAUS AM SEE-MARKKLEEBERG [R]

Umbau/Instandsetzung eines gründerzeitlichen MFH / Selbstnutzer

HAUS_AM_SEE

Das letzte unsanierte gründerzeitliche Gebäude im Sanierungsgebiet "Alt-Markkleeberg" am Markkleeberger See wird instandgesetzt. 

Das Projekt befindet sich derzeit in Planung. Die Baumaßnahmen sollen noch im Oktober 2011 beginnen.

 

SBZ ROSTOCK-DIERKOW [W]

Realisierungswettbewerb_Stadtteil- und Begegnungszentrum in Rostock-Dierkow

SBZ-ROSTOCK 

VISION & KONZEPT 

Das Stadtteil- und Begegnungszentrum in Neu-Dierkow/ soll als "Hafen" im städtischen Zusammenleben begriffen werden. Ein prägnantes und leuchtendes Element im "Meer" der Plattenbausiedlung. Die Menschen können hier ankommen und "ihren Anker werfen",  etwas abladen und vieles aufnehmen, bevor sie weiterzieht. Ein Hafen als identitätsstiftendes Element ist ein Ort der Gleichberechtigung und Integration. Jeder Ankommende wird gleich behandelt, ob er alt oder jung ist, ob er aus Finnland oder Japan kommt, ob er holländisch oder englisch spricht, ob er Kapitän oder Schiffsjunge ist. Selbst bei den ankommenden Gütern wird diese Gleichbehandlung ganz selbstverständlich vollzogen und findet im "Überseecontainer" ihre räumliche Entsprechung. Dieser "Behälter", diese Hülle ist immer identisch, obwohl sich der Inhalt ständig ändert und sehr verschieden sein kann. Das Bauholz aus Lettland wird ebenso verladen wie die Maschinenteile aus Skandinavien oder die Lebensmittel aus Frankreich. Wenn man die Containertüren öffnet erkennt man erst den Inhalt.

Diese bildhafte und inhaltliche Thematik galt es in das neue Gebäude des Stadteil- und Begegnungszentrum in Neu-Dierkow zu übertragen.