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GRUNDSCHULE AM SCHLOSSPLATZ BÜTZOW [R]

Fertigstellung 09/2008

GS-BTZOW-ERFFNUNG-a

 Nach einer 16-monatiger Bauzeit konnte die Grundschule am Schlossplatz ihren Nutzern feierlich übegeben werden.

 

PARKLÜCKE SCHKEUDITZ [W]

Gutachterverfahren_Brachflächengestaltung_Hallesche Straße

MA P.Lüdike (Dipl.Ing.(FH) M.arch)

PARKLCKE-SCHKEUDITZ-a

Durch den Abbruch von mehreren Gebäuden an der Halleschen Straße ist nicht nur eine große und langgestreckte Brachfläche entstanden, sondern wurde gleichzeitig die gesamte südliche Einfriedungsmauer des Alten Friedhofes freigelegt, welche nun ungewollt als „Bauwerk“ in Erscheinung tritt. Durch die Notwendigkeit der Sicherung dieser Geländekante ergibt sich eine bis zu 6,00 Meter hohe Wand, welche die Funktion des Rückrades übernimmt. Bei der Thematisierung, Nutzbarmachung und Gestaltung von umfangreichen, neuen innerstädtischen Freiräumen stehen immer wieder die Fragen nach der Art und dem Umfang der Nutzungspotenziale und -möglichkeiten der Bewohner und Besucher. Die Menschen sind nicht im Urlaub oder in den Ferien, gehen somit auf der Halleschen Straße nicht wandern wie in den Bergen oder flanieren am Strand. Sie gehen einkaufen oder zur Schule, sind auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause. In dieser alltäglichen Hast benutzen sie öffentliche Räume, wie Straßen, Fußwege und Plätze, konsumieren Freiräume, wie Spielplätze oder Parks. Kurzzeitig halten sie inne, bevor sie weiterziehen. Der Verkehr rollt vorbei, Fußgänger und Radfahrer bewegen sich vorüber und brauchen ebensolche Parktaschen um zu verweilen. Für eine kurze Zeit, bevor sie in ihrer gerichteten Hast fortfahren. Genau diese Rastlosigkeit braucht einen schnell zu konsumierenden Landschaftsraum. Fastfood für die Seele, im Vorbeigehen.

 

NOTENSPUR LEIPZIG [W]

Realisierungswettbewerb_Wegeleitsystem_Musikstadt Leipzig

ARGE mit Maria Bozzo-Costa Wolf (Architektin)

NOTENSPUR

Die Leipziger Notenspur verbindet bedeutende Objekte der musikalischen Geschichte der Stadt, welche in ihrer Darstellung und Charakteristik sehr verschieden sind.Im Grundkonzept wurde ein System entwickelt, welches mit drei addierbaren Elementen auf die spezifischen Situationen des Weges und der Stationen eingehen kann. Die Plakette, der Klangkörper und der Informationsträger besetzen die Bereiche von Markierung, Spiel und Information. Die goldene Plakette trägt das Logo der Notenspur und markiert den Weg zwischen den Stationen und die Stationen selbst. Die lockere Anordnung der Plaketten auf dem Boden bildet eine fragile Spur zwischen den Stationen durch die Stadt, welche mit Klangkörpern angereichert wird. Diese Elemente werden als goldene "Landmarken" eingesetzt, um unübersichtliche Bereiche zu überspannen und das Thema der Musik im Stadtraum zu verankern. Der Einsatz derselben goldenen Plakette an den Stationen ist als eine Art "Denkmalschutzzeichen" zu verstehen, wodurch die Objekte eine filigrane Zugehörigkeit  erhalten und eine Wertigkeit definiert wird. Der Klangkörper, als spielerische Auseinandersetzung mit den speziellen Orten und deren Inhalten, wird gemäß der räumlichen Möglichkeiten eingesetzt. Dieses "Instrument" steht in Vorgärten, auf Plätzen oder Höfen und sollen die haptische Erfahrbarkeit von Musik für jeden ermöglichen. Der Informationsträger als skulpturales "Pult" wird an den Stationen gemäß der erforderlichen Informationsdichte in drei Ausführungen eingesetzt. Bei der Suche nach einem Symbol für die Notenspur geht es um ein allgemeingültiges und allseits verständliches Zeichen, welches nicht von Musikrichtungen und Zeiten abhängig ist. Das Metronom gibt bei jeglicher Art von Musik den Takt an und bildet gleichsam den Rhythmus der Notenspur. In einer filigranen Unterscheidung bilden sich die Logos für die Notenspur, den Notenbogen und das Notenrad, ohne das Gesamtbild zu verlieren.

 

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  • Umbau/Sanierung Gewerbeobjekt "SIG"_Leipzig

       Bauantrag

  • Hort-Mitte Schkeuditz

       Baubeginn

  • Ladenausbau "Lazy Dog"_Leipzig

       Bauantrag/Betreuung

  • Elbufer-Camp_Dessau-Roßlau

       Studien zu Umnutzungen ufernaher Brachflächen

  • Prinz-Eugen-Straße 8-10_Leipzig

       Fassadensanierung