WINDFANG SCHKEUDITZ
Konzeptionelle Untersuchung_Stadteingänge Schkeuditz
Bei der Betrachtung der Stadteingänge fließen verschiedene Aspekte in die Überlegungen ein. So ist eine entscheidende Frage, wie sich heute ein Stadteingang definiert. Historisch gesehen bedeutete Stadteingang immer das Überschreiten einer Grenze, Innen uns Außen ließen sich eindeutig benennen. Mit Stadteingang verbanden sich Begriffe wie Stadttor, Stadtmauer, Torturm, Torhaus, Torwächter, Tür, usw. Es ging dabei vor allem um Ab-, Ein- und Ausgrenzung, Schutz, Zoll und Steuern.
Allein die Fixierung des Stadteinganges an einen bestimmten Ort bereitet heute Schwierigkeiten. Die Transformationsprozesse Stadt - Landschaft stehen erst am Anfang, die Übergänge befinden sich im Wandel. Innen findet Perforation, außen Zersiedelung statt; wo ist "innen" und wo ist "außen"? Landschaftliche Elemente fließen in die Stadt ein, oder werden von ihr einverleibt. Hinzu kommt, dass die Verwaltungsgrenze der Stadt selten mit der wahrgenommenen Stadtgrenze übereinstimmt. Kann man den Gewerbepark und die Siedlung noch als zur Stadt zugehörig begreifen? Die Grenze ist oft fließend und lässt sich nicht eindeutig definieren.
Dennoch und gerade deshalb sind Stadteingänge auch heute wichtig. Es geht eben nicht mehr vorrangig um eine räumliche Verortung und territoriale Abgrenzung der Stadt; andere Qualitäten gewinnen an Bedeutung. Dem Ankommenden geht es nicht nur oder selten um den Verweis auf eine Grenze, sondern vielmehr um eine Idee, eine Geschichte, ein Bild von der Stadt. Über diese inhaltliche Ebene lassen sich Image, Identifikation, Selbstdarstellung, letztlich das besondere Alleinstellungsmerkmal der Stadt reflektieren.
Aber welches Bild der Stadt soll transportiert werden? Wie offen und offensiv geht die Stadt mit ihrer Geschichte und ihrer Gegenwart um? Wie sehen die Bürger die Stadt, wie sieht sich die Stadt selbst und wie will sie gesehen werden? Oder gibt es gar zwischen eigener Identität und äußerer Wahrnehmung eine "Bildstörung"? Nicht zuletzt sind Themen wie Corporate Identity (CI) und Corporate Design (CD) Teilaspekte weiterführender Überlegungen. Diese Fragen tangieren im besonderen Maße den Findungsprozess und die Akzeptanz der Eigendarstellung.
Ausgangspunkt der konkreten Entwurfsansätze waren immer die vorgefundenen Situationen. Ob eine lange Straße, eine natürliche Grenze oder ein Brückenbauwerk, es sind die Besonderheiten des jeweiligen Ortes, welche die Idee und die Mittel bestimmt haben. Ein nicht unwesentlicher Faktor ist dabei die Belebung vorhandener bzw. Schaffung neuer Landmarken. Diese "Merkzeichen" bieten Orientierung und Identifikation.
Die Identität der Stadt Schkeuditz wird im besonderen Maße von äußeren Faktoren und der nicht nur territorialen Grenzsituation bestimmt. Da ist zum einen die Lage zwischen den Städten Halle und Leipzig. Sollten die Überlegungen zu einem Regionalverbund Halle-Leipzig an Bedeutung gewinnen, wird sich Schkeuditz in exponierter Lage befinden. Deutlicher wird der Spagat und die Kraft die für ihn nötig ist in den beiden Extremen Flughafen und Auenlandschaft. Hier prallen gegensätzliche Nutzungen und Empfindungen aufeinander. Hohe Geschwindigkeit, Lärm, Hektik im Norden und Langsamkeit, Ruhe, Natur im Süden. Auf der einen Seite die moderne Mobilität mit globalem Anschluss, auf der anderen Seite die Kraft der besonderen Natürlichkeit und eigenen Herkunft. Diese unterschiedlichen Qualitäten erzeugen gegensätzliche Bilder und Metapher. Beide Seiten haben nicht nur ihre Berechtigung, sondern sind absolut entscheidend für den Bestand und den Charakter des Ortes. Worauf es sicher ankommt, ist eine Ausgewogenheit, ein Gleichgewicht. So wird aus der Bipolarität eine Dualität, ein Miteinander, ein sich-ergänzen. Aus dieser besonderen Eigenschaft des Ortes, kann eine besondere und eigene Identität erwachsen.
Die Stadt Schkeuditz ist zwischen den Verkehrsachsen, insbesondere der B6 im Norden und der Weißen Elster und dem Auenwald im Süden eingebunden. Eine erste gestalterische Maßnahme, die Thematik der Stadteingänge tangierend, ist die "Verankerung" der Stadt, welche hier nur im Ansatz behandelt werden soll. Da ist zum einen die "Vitrine" B6. Gemeint ist damit ein sich-zur-Schau-stellen im Sinne eines Schaufensters sowie die Schaffung von Landmarken. Zum anderen sind es die "Brücken zur Aue", welche die konkrete Verknüpfung zur Landschaft herstellen. Beide Seiten, moderne Selbstdarstellung und praktische Benutzbarkeit bilden den Rahmen der formalen und inhaltlichen Verankerung der Stadt.
Ist der Nordraum von Schkeuditz mit Flughafen und Autobahn nicht immer eindeutig als positiver Pol zu definieren, kann man von der Auenlandschaft im Süden von der Komponente mit unbestritten positiver Wirkung auf Schkeuditz sprechen. Dieser zweite Pol, die "natürliche Seite" von Schkeuditz, sollte jedoch stärker in der Außendarstellung und im öffentlichen Raum repräsentiert werden. Es geht um das Brückenschlagen zwischen Stadt und Auenlandschaft und deren Darstellung. Was die Vitrine im Norden, so sind die Brücken zur Aue im Süden die zweite Komponente der Verankerung der Stadt mit ihrer Umgebung. Ist es im Norden vor allem die Kommunikation nach, außen im Korridor der schnellen Tangente, so geht es im Süden um die Verzahnung mit dem Naturraum und dessen Erlebbarkeit. Die Brücken zur Aue bedeuten in erster Linie Brücken über die Weiße Elster, wobei zu den bereits vorhandenen auch neue vorstellbar sind, so zum Beispiel im Bereich Modelwitz (Altes Dorf), am Friedhof Leipziger Straße, oder im Bereich der Merseburger Straße. Ein wesentlicher und fast bedeutenderer Aspekt bei den Brücken zur Aue ist die Einbindung in ein Verweissystem. Dabei sollten die jeweiligen Zugänge als Orientierungspunkte schon im Bereich der Leipziger Straße, Äußere Leipziger Straße, Hallesche Straße und Roßberg symbolisiert werden. Damit wird die Auenlandschaft in den Stadtraum reflektiert und für die Bewohner und Besucher erkenn- und benutzbar. Diese Verweise lassen sich einbinden in bestehende und geplante Freiflächenkonzepte und Grünraumdurchwegungen der Stadt.
DIE ABFAHRT ( EINGANG NORD-OST )
WINDFANG SCHKEUDITZ
Die meißten Gebäude besitzen als ersten Raum im Bereich des Zugangs einen Windfang. Dieser kann sich je nach Art der Nutzung unterschiedlich darstellen. Überträgt man den Begriff "Windfang" wörtlich, so entsteht eine fast poetische Abbildung. Die Abfahrt von der B6 in die Stadt scheint durch ihre Erhöhung und Weite besonders geeignet für eine derartige Begrüßungsgeste. Die Ähnlichkeit zu einem typischen Objekt des Flugbetriebes wird dabei gern in Kauf genommen. Mit der Nähe zum Flughafen erscheint die Vervielfältigung des Symbols zum einen als Persiflage. Zum anderen wird auf heitere Weise eine Zugehörigkeit und Identifikation signalisiert. Die Windsäcke können dabei bezüglich Farbe und Form unterschiedlich ausformuliert werden.
GRENZSTADT-SCHKEUDITZ
Es gibt Städte die ihre Leitidee im Namen tragen. Den Hauptinhalt nutzen sie zur Identifikation nach Außen. Gibt es ein Thema für Schkeuditz? Schkeuditz pendelt zwischen den Extremen von Flughafen und Auenlandschaft, befindet sich an der Grenze zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt und ist eine Altstadt mit Autobahnkreuz. Diesem Kontrast, dieser Bipolarität kann man einen Namen geben, um einen Vorteil daraus generieren zu können. Die Identität von Schkeuditz liegt in der Gegensätzlichkeit ihrer Pole. Die Brücke an der Abfahrt von der B6 ist ein modernes Stadttor, das eine Inschrift trägt, die mir als Fremden etwas über die Stadt erzählt. Dies geschieht auf eine subtile und abstrakte Art, wodurch es mich beschäftigt und berührt.
DIE LANGE SCHWELLE ( EINGANG OST )
DAS MASSBAND
Das Massband bezeichnet einen Weg von genau 2000 Meter. Es handelt sich dabei um die Äußere Leipziger Straße beginnend am Ortseingang und die Leipziger Straße bis zum historischen Stadtzentrum, Gabelung Bergbreite und Alte Straße. Von Leipzig kommend hat man den Eindruck einer "Zielgeraden". Durch abfallende Längenangaben auf dem Straßenbelag im Abstand von 100 Meter werden der Zugang und das Ankommen bewusst inszeniert. Darüber hinaus bietet das Massband mit seinen Längenmarken Orientierungspunkte bei der Benutzung sowohl für Bewohner als auch für Besucher.
DIE BAUMZEICHEN
Die parallel zur Äußeren Leipziger Straße verlaufende Weiße Elster und die anschließende Auenlandschaft sind von der Straße kaum oder nur partiell wahrnehmbar. Dieser Landschaftsraum stellt nicht nur für die ortsansässige Bevölkerung einen Erholungsbereich dar. So sind die "Baumzeichen" allgemein ein Hinweis auf die naheliegende Aue und im Besonderen ein Verweis auf die jeweilige Zugangsmöglichkeit. Der Baum, als Verweis zur Aue, wird zur Übersteigerung der Künstlichkeit und zur besonderen Signifikanz auf einen Sockel gehoben. Der Sockel mit seinen Sichtflächen aus Cortenstahl und die Natürlichkeit des Baumes bilden zusammen ein Objekt, welches das Thema der Bipolarität der Stadt aufgreift. Die Lage der Objekte ergibt sich aus der Zugangsmöglichkeit zur Aue mit Brückenschlag über die Weiße Elster, wobei zu den vorhandenen noch weitere Übergänge wünschenswert sind.
DIE LANDEBAHN OST
Die Inszenierung des Weges und der Länge der Stecke wird auch in der Dämmerungs- und Nachtzeit thematisiert. Blaue Leuchtpunkte markieren die Straßenkanten und geben in der Bewegung das Gefühl des Einfließens. Von Leipzig kommend fokusiert sich das Ziel am Horizont. Grundsätzlich kann mit reflektierenden Elementen gearbeitet werden. Zweckdienlicher, da unabhängig, scheint jedoch die Variante mit "Solar Lite". Die Verwechslung mit einer Flugzeuglandebahn kann aufgrund der Leuchtkraft und -farbe ausgeschlossen werden. Die Leuchten könnten im Abstand von 25.00 Meter positioniert werden, womit die gewünschte Linearität erreicht wird. Positiver Nebeneffekt ist die nachgewiesene Erhöhung der Fahrsicherheit. Eine Reduzierung der straßenbegleitenden Beleuchtung ist damit möglich und zu vertreten.
DER BRÜCKENSCHLAG ( EINGANG SÜD )
DER BRÜCKENSCHLAG
Der südliche Stadteingang von der B186 / Dölziger Straße ist charakterisiert durch den Übergang von der Auenlandschaft zum Stadtgebiet. Topographisch beginnt hier der Anstieg von Mühlstraße und Mühlberg. Fast unbemerkt überquert man zwei Brückenbauten über die Weiße Elster und deren Nebenarm. Die Überquerung dieser natürlichen Grenze bildet den Eintritt und Eingang in die Stadt. Ziel ist es, die Brücken und den Fluß ins Bewußtsein zu rücken, erkennbar zu machen und als Stadteingang zu qualifizieren. Ein erster Ansatz stellt die Markierung des Flusses auf der Straße sowie die Überformung des Brückengeländers dar. Hierbei wird von der Behandlung des Vorhandenen als Träger ausgegangen. Die Beleuchtung des Flusses in den Bereichen der Brücken lässt ihn in den Dämmerungsphasen als blaues Band erscheinen. Der zweite Ansatz symbolisiert eine Brücke über beide Flußarme und damit den Brückenschlag in die Landschaft. In beiden Varianten wird das Trägermaterial, ob alt oder neu benutzt, um den Schriftzug "SCUDICI 981" darzustellen. Scuduci ist die ursprüngliche, slawische Bezeichnung für Schkeuditz. "981" benennt das Jahr der ersten urkundlicher Erwähnung. Die Erhöhung zwischen Mühlstraße, Mühlberg und Topfmarkt war der Standort der Burg Scudici aus dem 10. Jahrhundert und damit Ausgangspunkt der Stadtentwicklung von Schkeuditz. So beinhaltet der "Brückenschlag" im Besonderen auch einen zeitlichen Verweis an historischer Stelle.
DER AUENBLICK
Das Gebäude der ehemaligen Stadtmühle und des späteren Stadtbades bildet mit seinen Kanten einen wesentlichen Teil der stadträumlichen Eingangssituation von Süden kommend. Es sollte daher grundsätzlich und nach Möglichkeit erhalten bleiben. Sollte ein Abbruch unausweichlich sein, schlagen wir vor, die straßenseitige Giebelwand zu sichern und damit die Raumkante zu erhalten. Neben der Gestaltung des Freiraumes besteht die Möglichkeit der "Anlehnung" von Aussichtsplattformen, welche einen Blick in die Auenlandschaft erlauben. So entsteht aus einer alten eine neue Landmarke, welche zur Attraktion avancieren könnte.
DIE CHAUSSEE ( EINGANG WEST )
DER DOPPELWORTSINN
Die Stadt Schkeuditz trägt den Doppelsinn in sich, zwischen Flughafen und Auenlandschaft lassen sich die Dualitäten aufspannen. Überträgt man diesen Doppelsinn in Worte und Orte, werden Verbindungen aufgebaut und Zusammenhänge dargestellt, die sich überlagern. Am Eingang West bietet sich die Chance das beschauliche Eindringen, über die "Chaussee" zu betonen und herauszustellen. Die auf die Straße geschriebenen Worte bilden eine Kette, deren Perlen sich zur Stadt hin verdichten, wodurch man das eintreten spürt. Durch die Fragen, die auftreten werden: schwebt "Der Blaue Engel?", setzt man sich unbewusst damit auseinander. Man wird sich fragen, ob die "Weiße Elster" fliegen kann.
DIE RABATTEN
Über die "Chausse" kommt man von Westen in die Stadt. Eine Abfolge von Feldstrukturen bestimmt die räumliche Situation und lässt den Besucher durch eine schrittweise Verdichtung bzw. Auflösung dieser Lanschaftselemente ebenso unmerklich ankommen. Genau diese Landschaftselemente, die bebauten und die unbebauten Felder gilt es zu betonen. Die Baumschule als Inspiration, das Blumenmotiv emotional benutzend, entsteht ein Stadteingang, der mit Grünstrukturen ein bewußtes Eindringen erzeugt. Blumen als Geste, den Ankommenden begrüßend, ist eine bewusste Blumenpflanzung ein urstädtisches Gesaltungselement, welches auch schon bei dezentem Einsatz seine Wirkung erzielt. Man kann diese Pflanzungen als temporäre, aber auch als dauerhafte Intervention begreifen, wodurch eine "veränderliche Konstante" entsteht.
DER LOOP ( EINGANG NORD )
BEWEGUNG IST ALLES
ALLES IST BEWEGUNG ist ein Schriftzug an den Seitenwänden der Auffahrt zur Bahnhofstraße im Bereich der Haarnadelkurve. Das Thema der Bewegung ist das bestimmende Element am Eingang Nord. Die nahen Geschwindigkeitsachsen Bahn, B6, Flughafen, ICE, Autobahn sind dominant und spürbar. Dabei ist auch der konkrete Ort (Tunnel und Auffahrt) ausschließlich zur Bewegung bestimmt, Aufenthalt schließt sich hier aus. So gibt die Schrift Aufschluss und Ansporn zugleich. Darüber hinaus ist sie ein Verweis auf die Veränderungen der Stadt in ihrer Geschichte und heute, sichtbar vor allem im Zentrum und am Ort selbst. Die Veränderungen und die Schrumpfungsprozesse sind als Potential und Chance zu sehen. (Malzfabrik) Bewegung ist alles, Bewegung ist Schwung und Entwicklung, alles ist in Bewegung und Stillstand ist nichts ...
DIE TOPOGRAPHIE DER BEWEGUNG
Der nördliche Stadteingang wird seit Bestehen der Malzfabrik durch deren Gebäude dominiert. Die besondere Erscheinung stellte für den Vorbeireisenden immer eine Landmarke dar. Nach jahrelangem Leerstand und Verfall ist der Abbruch des gesamten Gebäudekomplexes vorgesehen. Mit dem Verlust dieser Landmarke ergibt sich nun die Chance einer Neudefinition des Ortes. Vorgeschlagen wird die Verwendung des Abbruchmaterials zur Gestaltung einer Hügellandschaft, wobei das Material auch als bewußtes Gestaltungselement dienen soll. Die Flächen werden in ausgewählten Bereichen begrünt und mit Bäumen bepflanzt. Farbige Asphaltflächen dienen der aktiven Bewegung. So entsteht eine neue Orientierungsmarke als Topographie der Bewegung vor allem über ihre inhaltliche Definition. Inline- und Skateboard-Fahren, Beach-Volleyball und Klettergarten sind dabei nur Beispiele. Auch hier stellt sich die Thematik der Bipolarität dar: durch Brüche in Zeit, Material und Nutzung. Die Fläche würde ein nördliches Bindeglied zwischen den geplanten Nord-Süd-Grünspangen ergeben. Die Ansiedlung von DHL als Unternehmen der Bewegung bedeutet für den Ort eine besondere Chance. Die Flächen der ehemaligen Malzfabrik könnten als notwendige Ausgleichsflächen (Entsiegelung und Bepflanzung) für die vorgesehenen Baumaßnahmen im Flughafenbereich dienen. Eine "Patenschaft" mit dem Ort würden die Akzeptanz aber auch die Identifikation positiv beeinflussen.
VERWEISE:
- Stadtbad Schkeuditz - Freiraumgestaltung (2009)
- Eingang Nord - Vertiefung (2006)
- Eingang Süd - Vertiefung (2006)

