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GRUNDSCHULE AM SCHLOSSPLATZ BÜTZOW MV [W]
Interdisziplinärer Realisierungswettbewerb_1.Preis
MA P.Lüdike (Dipl.Ing.(FH) M.arch)

STANDORT UND KONZEPT
Der neue Schulstandort Bützow ist zum einen städtebaulich geprägt von der historischen Situation der Schlossanlage und zum anderen von der unmittelbaren Nähe eines Flussarmes der Warnow mit angrenzender Auenlandschaft. Hinzu kommt die Prägnanz des Ortes als westliche Eingangssituation zur Kernstadt Bützow. Von großer Bedeutung ist ebenfalls ein Geländesprung innerhalb des Baugrundstückes, hier lässt sich der ehemalige kreisförmige Burgwall als einzelnes Segment achvollziehen. Wesentliche Grundlage für das Neubaukonzept sind die Faktoren Geschichte, Topographie und Funktionalität. Zwei in ihrer Grundfläche quadratische Baukörper sind zueinander versetzt angeordnet, so dass sie als Umlenkung zwischen ehemaligem Arbeitsamt und Schloss vermitteln und damit den Verlauf der historischen Burganlage interpretieren. Die Topographie, welche vom Schloss kommend den Burgwall andeutet, "unterläuft" das Gebäude auf der Auenseite und wird so Teil der Nutzung im Innenbereich. Das Einfließen dieses weichen landschaftlichen Elementes korrespondiert mit der klaren Funktionalität des Gebäudes, wodurch unterschiedliche Beziehungen und Spannungen aufgebaut werden.
WIR ALTEN - LEIPZIG [L21]
Ausstellungsbeitrag_Schrumpfende Städte-Interventionen_GfzK Leipzig
ARGE L21 in Kooperation mit den Autorinen Franziska Buschbeck und Gitte Kießling

"Wir Alten" ein Hörstück in vier Teilen. Die Arbeit zeigt eine fiktive Reise von „Sebastian“ durch den „Altenkorridor“ im Jahr 2050, einem Raum der Extreme in dem sich unsere Zivilgesellschaft auf allen Ebenen neu justieren muss. Seien Sie herzlich willkommen in Ihrer Zukunft!
Mehr Alte - weniger Kinder. Der ohnehin schon vom Bevölkerungsschwund geplagte Osten Deutschlands wird in den kommenden Jahrzehnten von der zunehmenden Überalterung seiner Bewohner geprägt sein. Wie gestaltet sich das Leben im Jahre 2050 im sogenannten "Korridor der Alten", in dem jeder dritte über 60 Jahre alt sein wird. Stell Dir vor Du bist 75. Karl und Wenzel erschaffen Sebastian und schicken ihn auf eine Zeitreise ins Jahr 2050. Dort erlebt er vier Räume : die Kulturstadt "Altenhausen", das autarke Gebiet "Eigenleben", die Metropole "Megapolis" und das Miniballungsgebiet "Lowhausen". ...Willkommen in Ihrer Zukunft...
AM VOGELSECK HÖCHSTADT A.D. AISCH [W]
Realisierungswettbewerb _ 3. Preis
ARGE mit töpfer bertuleit architekten Berlin

WINDFANG SCHKEUDITZ
Konzeptionelle Untersuchung_Stadteingänge Schkeuditz

Bei der Betrachtung der Stadteingänge fließen verschiedene Aspekte in die Überlegungen ein. So ist eine entscheidende Frage, wie sich heute ein Stadteingang definiert. Historisch gesehen bedeutete Stadteingang immer das Überschreiten einer Grenze, Innen uns Außen ließen sich eindeutig benennen. Mit Stadteingang verbanden sich Begriffe wie Stadttor, Stadtmauer, Torturm, Torhaus, Torwächter, Tür, usw. Es ging dabei vor allem um Ab-, Ein- und Ausgrenzung, Schutz, Zoll und Steuern.
Allein die Fixierung des Stadteinganges an einen bestimmten Ort bereitet heute Schwierigkeiten. Die Transformationsprozesse Stadt - Landschaft stehen erst am Anfang, die Übergänge befinden sich im Wandel. Innen findet Perforation, außen Zersiedelung statt; wo ist "innen" und wo ist "außen"? Landschaftliche Elemente fließen in die Stadt ein, oder werden von ihr einverleibt. Hinzu kommt, dass die Verwaltungsgrenze der Stadt selten mit der wahrgenommenen Stadtgrenze übereinstimmt. Kann man den Gewerbepark und die Siedlung noch als zur Stadt zugehörig begreifen? Die Grenze ist oft fließend und lässt sich nicht eindeutig definieren.
KRÄUTERSIEDLUNG DRESDEN-GORBITZ [W]
Gutachterverfahren
ARGE mit KARO-Architekten

NORDTOR BÜHL [W]
Städtebaulicher Ideenwettbewerb_ 3. Preis
ARGE mit töpfer bertuleit architekten Berlin

STÄDTEBAULICHES KONZEPT
Ausgehend von der vorgefundenen Situation konzentriert sich unser planerischer Ansatz für die Gestaltung der nördlichen Eingangssituation der Bühler Innenstadt auf die Schaffung eines prägnanten städtebaulichen und architektonischen Auftaktes. Hierbei wird bewusst auf die "Schließung" des städtebaulichen Gefüges zugunsten einer offenen Geste der Begrüßung und Einladung verzichtet. Ein sich nach Norden öffnendes Baukörperensemble interpretiert den Begriff der Torsituation neu, indem es einen öffentlichen Ort der Begegnung, Kommunikation und Aktion etabliert.
LGS-REICHENBACH/V. [W]
Realisierungswettbewerb
ARGE mit SpielRaumPlanung und C.Scheffel (LA)

Die Stadt Reichenbach im Vogtland wird im Jahr 2009 Ausrichterin der 5. Sächsischen Landesgartenschau sein. Die Schaffung eines grünen Erlebnis- und Erholungsraumes mit dauerhaften räumlichen Qualitäten auf ehemalig industriell genutzten Flächen, innerhalb eines markanten Landschaftsraumes, in direkter Verknüpfung mit der Altstadt von Reichenbach und darüber hinaus die Entwicklung einer attraktiven Verbindung zwischen den umliegenden Stadtge- meinden – dies sind die grundsätzlichen Ziele des Gartenschaukonzeptes der Stadt Reichenbach. Das 13,2 ha große Gelände der Gartenschau befindet sich zum größten Teil auf Flächen im Talraum des Raumbaches, die vormals durch die Textilindustrie genutzt wurden. Diese jetzt freien Flächen sollen zu einem qualitätvollen, stadträumlich und ökologisch bedeutsamen, öffentlichen Freiraum entwickelt werden, der während der Schau mit vielfältigen Aus-stellungsflächen zum Entdecken einlädt und dauerhaft als abwechslungsreicher, gärtnerisch gestalteter Naherholungs-raum zur Verfügung steht. Der Talraum selbst soll als ein gemeindeübergreifender Verbindungsraum gedacht und entwickelt werden, der über seine jetzige Funktion als Transitraum hinaus auch ein erlebnisreiches „Durchstreifen“ erlaubt und initiiert.
BISTRO & ATELIER LEIPZIG
Änderungsantrag_Bornaische Straße 54

TOPOGRAPHIE DES TERRORS BERLIN [W]
Realisierungswettbewerb
ARGE mit SpielRaumPlanung und C.Scheffel (LA)

Das Gelände der Ausstellung "Topographie des Terrors" ist Hauptexponat der Ausstellungskonzeption. Die Unwirtlichkeit des Ortes, seine Leere und die fehlende Existenz im Stadtraum, soll durch die Kargheit des Entwurfes unterstrichen werden. Ein endloser staubiger Weg zwingt den Besucher auf festgelegter Route durch das Gelände. Schotterrasen begrünt die Fläche nur spärlich. Die Leere verstört die Sehgewohnheiten eines Ausstellungsbesuchers. Die Exponate am Weg geben die Geschichte des Ortes frei und werden nur durch niedrige vitrinenartige Abdeckungen geschützt. Der Ausstellungsgraben wird neu organisiert. Ein umlaufender oberer Weg erschließt den 'Mauerweg' und lässt Blicke in den extrem schmalen Graben zu. Das neue Dach schützt die Ausstellung, weniger den Besucher. Rampen und schräge Ebenen erfüllen den Wunsch nach einer behindertengerechten Ausstellungs- konzeption. Überträgt man diesen Ansatz des Freiraums auf das Gebäude, entsteht eine einfache und spröde Halle. Die zerbrechliche Hülle aus einfachem Drahtglas lässt das Innen erahnen und bildet eine verschwimmende Schnittstelle zum "Ersten Ausstellungsexponat", dem Gelände. Nur durch die Sehschlitze in der gläsernen Haut ist ein direktes Vergleichen von den inneren Inhalten mit der äußeren Realität möglich. Der geländebegleitende Rundgang der Dauerausstellung stellt sich als hölzernes Möbel dar, welches das Innere strukturiert und als Ausstellungsrampe den Raum durchzieht. Die vertiefenden und dienenden Funktionen bilden den Kern oder unterlagern die Rampe. Auf vier verschiedenen Hauptebenen kommunizieren die Inhalte miteinander und lassen sich räumlich vernetzen und koppeln. Mit dem Materialdreiklang wird die Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hergestellt. Das zerbrechliche Glas, der monumentale Beton und die dauerhafte Eiche finden in Gebäude und Gelände Verwendung, wodurch eine verwebte Einheit beider Elemente ensteht.

SELBSTNUTZER LEIPZIG
Studie für die William-Zipperer-Straße 111
"have a break, have a garden"
Die William-Zipperer-Straße 111 befindet sich in einem gründerzeitlichen Block in Leipzig-Leutzsch, welcher durch die Georg-Schwarz-, William-Zipperer-, Landweisenhausstraße und den Ellernweg begrenzt wird. Besonders im Eckbereich William-Zipperer-Straße / Ellernweg sind vorgründerzeitliche Gebäudestrukturen erhalten geblieben. Die Gebäude wurden als Gastronomieeinrichtung mit Veranstaltungssaal und integrierter Wohnnutzung errichtet.
Das Potential des Grundstückes besteht neben der Kombination von Alt- und Neubau vor allem in seiner Größe. Durch eine maximale Belegung mit vier Wohnparteien (2xAltbau, 2xNeubau) und einer Zurückhaltung beim Abgrenzen rein privater Parzellen eröffnet sich die Chance, gemeinschaftliche Flächen als Erlebnisbereiche für alle zu qualifizieren.
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