UNIVERSITÄT GRAZ [W]
Realisierungswettbewerb_Zentrum für molekulare Biowissenschaften
DAS ORGANIGRAMM
Der Neubau des Zentrums für molekulare Biowissenschaften ist ein Organigramm. Es basiert auf den inneren Zusammenhängen und Vernetzungen der Nutzungseinheiten und bildet gerade durch die nichtarchitektonischen Parameter ein Spannungsfeld, das es gilt auf dem Grundstück zu platzieren.
Durch die Anforderung des Programms mit einer 4-hüftigen Anordnung zu arbeiten, tritt der Hauptbaukörper von der Strassenflucht der Humboldtstrasse eindeutig zurück und es bildet sich mit Hilfe der SFG in den Bestandsgebäuden eine städtebauliche Eingangssituation. Die Höhenentwicklungen des Baukörperensembles verstärkt die Geste des eintretens und formuliert sie dreidimensional aus. Das Organigramm ist ein transparentes Gebilde, in dessen Fassaden sich die äusseren Einflüsse spiegeln. Durch das überlagern mit den sichtbaren Inhalten ensteht eine Gebäudehülle, die den Dialog mit dem Ort sucht und durch eine layerhafte Schichtung eine ideele Haut bildet. Diese Haut durchdringend, betritt man ein dienende Gebäude, das Organigramm. Nutzungsraster und Anforderungsprofile legen die Grundstruktur für die Raumkonfiguration, die selbst flexibel bleibt.

