Projekte 2004 Alle Projekte

MITTLERER RING LEIPZIG

Studie Orientierungs- und Verweissystem

ARGE mit töpfer bertuleit architekten Berlin

MR

Das Orientierungs- und Verweissystem setzt sich im Wesentlichen aus drei kooperierenden Komponenten zusammen: dem Kompasssystem, dem Verweis durch Logos und Piktogramme und den Landschaftslinks.

 

 

IMPORT-EXPORT II GENUA [L21]

Workshop/Aktion_Leipzig-Genua

ARGE L21

L21-IMPORTEXPORT-GENUA

Als zweiter Teil des Projektes "IMPORT-EXPORT" machten wir uns auf den Weg nach Genua und begannen unseren Aufenthalt mit einer Aktion vor den Räumlichkeiten der Ausstellung "urban ReGENeration". Mit "Geschenken" versuchten wir, vergleichbar mit unseren Veranstaltungen und Happenings in Leipzig, die Passanten in Genua für die Thematik der Schrumpfungsprozesse zu sensibilisieren. Im Anschluss beschäftigten wir uns in einem Workshop-Verfahren mit dem dichten und chaotischen Stadtteil Sampierdarena und dessen Ausrichtung zum Meer. So verschieden die Stadtteile in Leipzig und Genua waren, fanden wir Schnittmengen und Inspirationen für beide Bereiche. 

WUNDERTÜTEN FÜR GENUA

Was bringt man lieb gewordenen Freunden aus Leipzig mit? Was hat Sie besonders in Leipzig fasziniert? Was hat Leipzig im Überfluss? Die Genueser sind mit leuchtenden Augen durch die leerstehenden Häuser gegangen und konnten nicht verstehen das diese keine braucht, nutzt oder bewundert. In Leipzig sehen das die Menschen etwas anders. Die leeren Häuser werden Abrissobjekten, sie sehen "unansehnlich" aus und müssen durch die Förderpolitik weichen. Wir wollten genau diese Häuser mit nach Genua nehmen, als Geschenk! In eingeschweissten Tüten haben wir Proben genommen, Fragmente mit genauer Datierung und haben diese in Genua, vor der Ausstellung "urban reGENeration" auf der Straße verschenkt. 30 Kilogramm Leipzig, welche Geschichten erzählen können.

 

IMPORT-EXPORT I LEIPZIG [L21]

Workshop/Aktion_Leipzig-Genua

ARGE L21

L21-IMPORTEXPORT-LEIPZIG1

Im Rahmen der Ausstellung "urban ReGENeration", welche ein Baustein im Programm der Kulturhauptstadt Europa 2004 darstellte, wurde L21 angefragt einen eigenen Beitrag beizusteuern. Aus dieser Möglichkeit entwickelte sich die Idee des Projektes "IMPORT-EXPORT Leipzig-Genua", worin ein Austausch von Mensch und Material im europäischen Raum stattfinden sollte. Die beiden Aktionen in Leipzig und Genua wurde in zwei Filmdokumentationen dargestellt und bildeten damit unseren Ausstellungsbeitrag. In Leipzig begann das Projekt mit der Auseinandersetzung von Architekten und Künstlern aus Genua mit dem brennenden Thema des MuKo-Blocks in Leipzig-Lindenau.

 

X-QM-D LEIPZIG [L21]

Ausstellungsbeitrag_XTREM HOUSES_Halle 14_Bauwollspinnerei

ARGE L21

L21-X-QM-D

Obwohl das Stigma des Zweifels an ihrer mythischen Natürlichkeit haftet, findet der Raum der Landschaft im Gegensatz zu dem des Hauses immer wieder Verwendung als Projektionsfläche für Utopien. Die Vorkonstruktion gesellschaftlicher Möglichkeitswelten bedarf offensichtlich allgemein verständlicher Vorboten der Realität. Deshalb, so die Vermutung, bedienen sich Utopien durch alle Genres hinweg dem Landschaftsmotiv. X-qm-D setzt einen NONarchitektonischen Gegenpunkt zu den „Xtreme Houses“ der Ausstellung, die offensichtlich für andere Extremsituationen auf unserem Planeten entwickelt worden sind. Das Ausstellungsprojekt thematisiert stattdessen die von Experten erwartete flächenhafte Auflösung Ostdeutschlands in Form einer utopischen Landschaft.

 

STADTSTREIT LEIPZIG [L21]

Podiumsdiskussion

ARGE L21

STADTSTREIT

 

 

HAUS BATLINGER HALLE/SAALE

Entwurfsplanung_Mehrfamilienhaus_Umbau/Neubau

HALLE

Das Grundstück befindet sich im Norden von Halle in unmittelbarer Nähe der Saale. Entlang der südwestlichen Grundstücksgrenze verläuft ein öffentlicher Fußweg zu einem Landschaftsschutzgebiet. Das Grundstück besitzt eine starke Hanglage mit Neigung nach Süd-Ost.  Das bestehende Hauptgebäude wurde 1933 errichtet. Im Bereich der östlichen Nebengebäude wurde eine zweigeschossige Neubebauung geplant. Die erste Ebene orientiert sich zum Eingangsbereich, die zweite Ebene zum Hang.  Die Erschließung erfolgt über eine außen liegende Treppe zwischen Alt- und Neubau, welche beide Gebäudeteile und den Gartenbereich verbindet. Im Untergeschoss sind zwei PKW-Stellplätze vorgesehen.

 

OLYMPISCHES DORF 2012 LEIPZIG [W]

Ideenwettbewerb

ARGE mit KARO-Architekten/M.Schloten/Topotek 1

O-DORF2

Im Rahmen der Olympiabewerbung 2012 der Stadt Leipzig wurde der Standort des Lindenauer Hafens als Olympisches Dorf vorgeschlagen. Diesem besonderen Ort geschuldet wurde eine Krachtenlösung entwickelt, welche für die Sportler und die Nachnutzung ein eigenständiges Wohnsegment eröffnet. Dieser neue Stadtteil zwischen dem Leipziger Westen und Grünau hätte durch seine Autarkie das Potenzial der Vermittlung und könnte gleichzeitig einen Initialpunkt setzen. Es würde eine hohe städtebauliche Dichte erzeugt werden, welche gleichsam Tucholsky's "Ideal" entsprechen könnte.

 

BAUHAUS / SEMINARPLATZ DESSAU [W]

Ideenwettbewerb

ARGE mit SpielRaumPlanung

BAUHAUS-DESSAU

Die Grundlage für die Gestaltung der Stadträume dieses Bereiches von Dessau bildet die Neudefinition und Vereinfachung der räumlichen Zuordnungen, wodurch sich drei stadträumliche Elemente herausbilden. Der „Seminarplatz“ fungiert als Bindeglied zur Stadt Dessau und wird ideell und gestalterisch bis an den Westausgang des Hauptbahnhofes herangezogen. Taucht man unter der neuen Bahnhofsstraße, aus Richtung Zentrum kommend auf, betritt man den „Seminarplatz“ und wird zu dessen Juwel geleitet, das Blätterdach der Platanen. Der den Platanen innewohnende südländische und heitere Charakter wird durch die Anlage eines großen Holzdecks, welches als Umlenkpunkt wirkt, gesteigert. Die Vielgestaltigkeit des städtebaulichen Raums soll durch einen großzügigen Platz aus einem homogenen Material neu geordnet und verbunden werden. Der eingefärbte Asphalt mit seinem einzigartigen Charakter wird durch gliedernde Granitplattenstreifen gebrochen. Die Dichte dieser Brechungen erzählt eine Geschichte und nimmt Bezug auf Tradition und Gegenwart. Die Bauhausstraße wird zur Promenade, welche durch ein klares Profil und die Reduktion auf ein Material eine wohltuende Großzügigkeit erreicht. Das Material der Brechung des „Seminarplatzes“ wird hier zur Homogenität verdichtet und somit zum Bauhaus transportiert. 

 

UNIVERSITÄT GRAZ [W]

Realisierungswettbewerb_Zentrum für molekulare Biowissenschaften

UNI-GRAZ

DAS ORGANIGRAMM

Der Neubau des Zentrums für molekulare Biowissenschaften ist ein Organigramm. Es basiert auf den inneren Zusammenhängen und Vernetzungen der Nutzungseinheiten und bildet gerade durch die nichtarchitektonischen Parameter ein Spannungsfeld, das es gilt auf dem Grundstück zu platzieren.