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SOFT CITY BAD OEYENHAUSEN [W]
Ideenwettbewerb_Nördliche Innenstadt

WAHRNEHMUNG UND GESCHWINDIGKEIT
Das Planungsgebiet befindet sich den Koordinaten nach im Zentrum der Stadt, im Sinne von Wahrnehmung und Orientierung findet diese Verortung jedoch nicht statt. Die Wahrnehmung basiert auf visuellen, akustischen und haptischen Eindrücken und deren Verbindung mit eigenen Erinnerungen. Es werden Bilder und Stimmungen erzeugt, diese mit bekannten verglichen und versucht, aus der Summe der Eindrücke einen bestimmten Charakter und einen Grad an Intensität zu erkennen. Im konkreten Fall fällt dies relativ schwer, zumal Inhalte kaum transportiert werden und vom Ort nur eine sehr schwache oder keine Intensität ausgeht. Es herrscht ein schlappes Chaos. Einzige und wirklich starke Intensität geht von der Bundesstraße als pulsierende Ader mit ihrem Transitverkehr aus. Dieser Kraft kann der Ort jedoch keine eigene Intensität entgegensetzen, es fehlt die Entsprechung, der Gegendruck. Der hohen „Geschwindigkeit“ der Bundesstraße steht eine extrem niedrige „Geschwindigkeit“ im Bereich Bahndamm und Werre gegenüber, es gibt weder Übergänge noch Abstufungen, da die mittleren Geschwindigkeitssegmente fehlen. Als Betrachter und Passant befindet man sich oft in dem Konflikt, dass die eigene Geschwindigkeit (im Sinne von Bewegung) selten mit der Geschwindigkeit des Ortes (im Sinne von Intensität) korrespondiert.
LÜTZNER STRASSE II LEIPZIG [L21]
Handlungs-und Finanzierungskonzept
ARGE L21 / StadtLabor

Das vorliegende Handlungs- und Finazierungskonzept versteht sich als Ergänzung zur Konzeption „Das schnelle Schaufenster“, welches im Rahmen der Erstellung des Konzeptionellen Stadtteilplans für den Leipziger Westen erarbeitet wurde. Grundlage für die Erarbeitung bildete eine umfassende parzellenscharfe Bestandsaufnahme und Dokumentation aller Grundstücke entlang der Lützner Straße, sowie ihrer Nutzung und deren Perspektiven. Für die Aufnahme wurden alle Flurstücke direkt an der Lützner Straße erfasst. Um die Festschreibung der Stadtfelder des Konzeptes zu überprüfen und zu vertiefen, ergab sich die Notwendigkeit, weitere Flurstücke zu betrachten. Dies war vor allem in den Bereichen Lindenauer Balkon, MuKo-Block, NaSch-Platz und Felderwirtschaft erforderlich.
LÜTZNER STRASSE I LEIPZIG [L21]
Verkehrs-und Nutzungskonzept_KSP Leipzig-West
ARGE L21 / StadtLabor
Die Lützner Straße ist eine wichtige städtische Lebensader und bildet die Hauptverbindung vom Leipziger Zentrum nach Grünau. Die geringe Straßenbreite steht im Gegensatz zu den anderen Leipziger Ausfallstraßen und bedingt einen „Tunneleffekt“. Ca. 20.000 Kraftfahrzeuge fahren jeden Tag durch die Lützner Straße. Der hohe Lärmeintrag ist eine der Hauptursachen dafür, dass der Straßenzug zu den unbeliebtesten Wohnlagen Leipzigs zählt.
DAS SCHNELLE SCHAUFENSTER
Wir haben nach einem neuen Bild für diese Straße gesucht. einem Bild, das sich aus der Analyse der Situation ergibt. Das "Schnelle Schaufenster". Die nachfolgenden Grundaussagen und deren Ausformulierungen ziehen sich als roter Faden durch die Ausarbeitung:
MITTLERER RING B6/B87 LEIPZIG [W]
Gutachterverfahren

Aus dem Verkehrskonzept der Stadt Leipzig lassen sich im Wesentlichen drei Hauptziele für den Mittleren Ring ableiten: 1. optimale Verkehrslenkung, 2. Entlastung der Radialen, 3. Aufwertung und Entlastung des alten Promenadenringes. Diese Ziele dienen der verkehrstechnisch-infrastrukturellen Optimierung. Aufgrund seiner Lage innerhalb und Bedeutung für die Stadt kann dem Mittleren Ring darüber hinaus inhaltliche Funktion und Identifikationscharakter zukommen.
Die konzeptionellen Überlegungen basieren daher auf zwei Grundansätzen. Da ist zum einen die technische Ebene, welche einen reibungslosen Verkehrsfluss für alle Beteiligten sichern soll. Zum anderen soll mit der inhaltlichen Ebene ein Bild vermittelt werden, welches dem innewohnenden Potential des Mittleren Ringes Ausdruck verleiht. Beide Seiten, technisches und inhaltliches Element, bilden ein Spannungsfeld als Grundlage für Gestaltung und Leitbild.
VU OLYMPIA-LINDENAU LEIPZIG [L21]
Vorbereitende Untersuchung_Sanierungsgebietserweiterung
ARGE L21 / StadtLabor

Die 28. Ratsversammlung beschloss in ihrer Sitzung am 17.Oktober 2001 die Bewerbung der Stadt Leipzig um die Ausrichtung der XXX.Olympischen Sommerspiele und der Paralympischen Spiele 2012 beim Nationalen Olympischen Komitee für Deutschland (NOK). Im Rahmen der nationalen Vorauswahl unter den deutschen Mitbewerberstädten erhielt Leipzig am 12.April 2003 den Zuschlag des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland und ist damit offizielle deutsche Bewerberstadt für die Olympischen Spiele 2012.
TWS STADTWERKE RAVENSBURG [W]
Ideen-und Realisierungswettbewerb_Finalist

FAHRERUNTERKUNFT LEIPZIG
Entwurfsplanung/Konzeptstudie_Fahrerunterkunft der LVB_Connewitzer Kreuz
Mit den ersten gedanklichen Skizzen und thematischen Ansätzen fand ein gemeinsamer Näherungsprozess statt, um zu hinterfragen was die pragmatische Nutzung einer Unterkunft von Strassenbahn- und Busfahrern für das Unternehmen der Leipziger Verkehrsbetriebe GmbH (LVB) auch sein kann. Ein offener Dialog über die Eigensicht des Unternehmens und ihre Wirkung nach Aussen führte zu Entwurfsansätzen, welche die Dualität des Ortes, dem Connewitzer Kreuz und dem zu vermittelnden Image des Unternehmens widerspiegeln.
STYRO-POP NÜRNBERG [L21]
Workshopkonferenz "a42.org-emerging strategies 0"_Akademie der Bildenden Künste
ARGE L21

NACHBETRACHTUNGEN zur Workshop-Konferenz „a42.org - emerging strategies 0”
Es gibt sie also doch, moderne Raumkompositionen, die sakrale Qualitäten entwickeln, wie man sie sonst nur alten Gemäuern zuschreibt. Und doch sucht man in Analogie zu den historischen Paradiesen kaum 5 Minuten nach der Ankunft verzweifelt nach dem Baum mit den besonderen Früchten: Es ist schwer auszuhalten in diesem Reinstraum mit Postkartenambiente, in dem die einzelnen Institute in Reihe geschaltet am Ende doch keine Summe ergeben. Das ist schade und außer dem Üblichen - lasst uns mal vernetzen und an gemeinsamen Themen arbeiten - fällt uns wenig ein. Es liegt wohl an den individuellen Vorlieben, die uns selbst als Einzelne und eben auch die Akademie als solche nicht unerheblich steuern. Und dass man sich trotz ideal-modernistischem Umfeld doch nicht mehr auf den „Bau als Endziel aller bildnerischen Tätigkeit“ verständigen will. Der gebaute Raum der Akademie allein wird kein Modell für die Zukunft sein, in dem sich der geheime Wunsch der Architektur nach mehr Popularität einzulösen vermag. Wir beschäftigen uns also mit den Inhalten von a42.org, der „Akademie mit der Antwort auf alle Fragen“. Hinter der intellektuellen Fassade der a42.org Thesen schimmert eine charmante Ironie, die die Banalität des Alltags, als Experimentierfeld, Ausgangs- und Endpunkt architektonischer Arbeit, ernst nehmen will. Wir sympathisieren und setzen die Thesen unter Zuhilfenahme der Strategie der naiven Verkürzung diagrammatisch um. Thesen und Diagramme stehen zwar nicht für ein Akademiemodell, wohl aber für das Produkt, das diese Akademie hervorbringen will – den Architekten von morgen: Einen Cyborg mit der sozialen Kompetenz von Mutter Theresa und dem geballt kritischen Intellekt einer gespaltenen Persönlichkeit aus Peter Marcuse und Bazon Brock. „Super-A“ gefällt sich und uns in seiner selbstkritischen Überheblichkeit. Was ihm fehlt, ist eine Prise „reale“ Empirie, eine flatline zum Alltag.
SPORTINSTITUT UNIVERSITÄT KLAGENFURT [W]
Realisierungswettbewerb

WASSERSCHLOSS LEIPZIG-LEUTZSCH
Modellbau für SpielRaum (LA)

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- Balkonien - Leipzig-Conewitz [R]
50 denkmalgerechte Balkonanbauten
- Uni Bockenheim - Frankfurt a.M [W]
Realisierungswettbewerb
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