DEUTSCHE BÜCHEREI LEIPZIG [W]
Ideen-und Realisierungswettbewerb_4. Erweiterung der Deutschen Bücherei

DIE QUADRATUR DES KREISES
Die Hauptfassade der Deutschen Bücherei als Kreissegment zu begreifen und die Orthogonalität des Bücherturmes als Funktionalität zu definieren, sind zwei wesentliche Faktoren, auf denen dieses Konzeptes beruht. Die Verschmelzung der Einflüsse dieser beiden Faktoren findet besonders ihren Ausdruck in der Harmonie von Raum und Funktion. Das Spiel zwischen Leichtigkeit und Schwere ist aus den Bezügen und dem Programm abgeleitet und direkt auf die Kubatur übertragen.
DER INHALT WIRD ZUR FASSADE
Die Hüllen von Magazinen sind geschlossen, sie sind als Fassade nicht aktiv. Kein Tageslicht, keine Belüftung, keine Gliederung. Den Inhalt der Magazine bilden die Bücher, mit nummerischen Zahlenfolgen archiviert und in spezifischen Regalsystemen gelagert. Auf die Fassade "projeziert" ergibt sich eine Struktur, eine Gliederung, die dem Gebäude den Charakter gibt, den der Inhalt hat. Reflektiert man dieses Prinzip auf Bücherturm und 4.Erweiterung entstehen verschiedene Fassaden. Die Zahlenfolgen und die Regalsysteme verändern das Bild.
