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JUGENDCLUB DÖLZIG [R]

Neubau und Sanierung Jugendclub

ARGE mit Claudia Bucher (Architektin)

JUGENDCLUB2

Die vorgefundene Situation auf dem Gelände des Jugendklub Dölzig war geprägt von einer Spannung aus Trostlosigkeit und Optimismus. Zum einen der desolate und baufällige Zustand des als Jugendklub genutzten, barackenähnlichen Gebäudes und der aus dem Gelände ragende, bzw. in ihm versinkende, mit einem Notdach versehene Kellersockel des ehemaligen Gutshauses. Zum anderen die Handlungsbereitschaft der Jugendlichen, sowie das große, fast idyllisch wirkende, mit gewachsenem Baumbestand besetzte Grundstück.

 

KERN-PLASMA-MODELL LEIPZIG [L21]

Kooperatives Gutachterverfahren_Visionen für den Leipziger Osten

ARGE L21

L21-KERN-PLASMA

Das Untersuchungsgebiet erstreckt sich direkt vom Innenstadtring der Kernstadt bis in die Peripherie. Es ist geprägt durch eine sehr dichte Struktur mit einem sehr großen Anteil von einfachen Arbeiterwohnungen des letzten Jahrhunderts und Resten von alten Dorfstrukturen. Die aktuelle Situation im Leipziger Osten ist geprägt durch extreme Abwanderungstendenzen, einer hohen Arbeitslosigkeit und den sich daraus entwickelnden Wohnungsleerständen. Der zunehmende Imageverlust dieses Stadtgebietes verkörpert eine typisch ostdeutsche Problemlage, welche sich nach den demographischen Prognosen noch extrem verschärfen wird. In den nächsten Jahren werden in diesem Bereich 50% der bestehenden baulichen Strukturen zur Disposition stehen. Diese Situation eröffnet enorme Potenziale und Freiräume für Innovationen und Eyperimente. Womit jedoch die Notwendigkeit verbunden ist, die klassischen Gründerzeitstrukturen gedanklich zu verlassen und neue Bilder zu träumen.

 

ORT.ZUKUNFT:WENIGER IST MEHR DESSAU [L21]

Internationaler interdisziplinärer Planungsworkshop_Bauhaus Dessau

ARGE L21

L21-WENIGERISTMEHR

Dieser Workshop versammelte 22 Architekten, Künstler und Städteplaner aus 4 europäischen Ländern im Bauhaus Dessau, um sich mit der Thematik der schrumpfenden, durch Leerstand und Brachen fragmentierten Stadt auseinander zu setzen. Es wurden Ideen für konkrete Quartiere in zwei Städten Sachsen-Anhalts entwickelt: das Gründerzeitviertel in Magdeburg-Buckau und die Plattenbausiedlung in Wolfen-Nord. Zu viel Raum und Infrastruktur für zu wenige Bewohner bergen für die schrumpfenden Städte das Problem der Verwahrlosung. Trotz zur Verfügung gestellter Mittel und Betreuungsmaßnahmen ist den negativen Auswirkungen der Schrumpfung so gut wie nicht beizukommen, denn das, was den Bewohnern an Konzepten von außen übergestülpt wird, stößt häufig auf Ablehnung. Wie kann darauf sinnvoll reagiert werden.

 

AWC LEIPZIG

Modernisierungs- u. Instandsetzungsgutachten_Alternative Wohngenossenschaft Connewitz

Die Gebäude in Leipzig-Connewitz gehören zu einem Altbaubestand, welcher von der Stadt Leipzig in das Eigentum und die Verantwortung der Alternativen Wohngenossenschaft Connewitz e.G., unter der Maßgabe und dem Ziel von Erhalt, Instandsetzung und der teilweisen Modernisierung, übergegangen ist. Hier ging es jedoch nicht nur um den Erhalt des für Leipzig typischen, historischen Altbaubestandes, sondern auch um die Schaffung und Fortführung einer Form des alternativen Zusammenlebens, welche einen Baustein in der urbanen Gesamtheit darstellt. Durch einen hohen Grad an Selbstverantwortung und Mitbestimmung der Bewohner werden Identifikationsmöglichkeiten und Bindungen erzeugt, die eine Voraussetzung für nachhaltige Entwicklungen sind.

Die erstellten drei Gutachten sollten in erster Linie als Grundlage für die Bemühungen der Eigentümerin dienen, ein Gesamtfinanzierungskonzept bestehend aus Fördermitteln, Krediten und Eigenleistungen zu erstellen. Des weiteren bildeten sie die Voraussetzung für weitere und vertiefendere Planungsphasen. Die mehrgeschossigen, meist unter Denkmalschutz stehenden Mietshäuser aus der so genannten Gründerzeit sollen im Sinne des Bestandsschutzes instand gesetzt und in Teilbereichen modernisiert werden. Ziel ist sowohl die Wiederherstellung der historischen und Stadtbild prägenden Ausstrahlung der Gebäude, als auch die Schaffung einer bezahlbaren, individuell bestimmten und einem Mindeststandart entsprechenden Wohnsituation.

Alle Bereiche der Gutachten, ob Maßnahmenkatalog, Kostenberechnung, oder die Erfassung von Material- und Eigenleistungen hatten eine intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit den Bewohnern und der Eigentümerin zur Grundlage. So führte ein ständiger Dialog zum Hinterfragen und Abwägen aller Standpunkte.

 

 

KATHOLISCHE FREIE VOLKSSCHULE REGENSBURG [W]

Realisierungswettbewerb_2.Ankauf

VOLKSSCHULE-REGENSBURG

Die Katholische Freie Volksschule in Regensburg ist ein kombiniertes Schulkonzept, bestehend aus Grund- und Hauptschule, mit einem eigenständigen Lehrkonzept. Es baut nicht auf dem klassischen Frontalunterricht auf, sondern arbeitet verstärkt mit Gruppen- und Einzelbetreuung. Ein wesentlicher Bestandteil ist das „Herz“ dieser Schule, welches als Kommunikationspunkt und geistiger Mittelpunkt zu konzipieren war. Genau aus diesem Thema entwickelten sich zwei Konzeptionsstränge die sich überlagern und  zu einem Ganzen verschmelzen. Es geht dabei um inhaltliche Ablesbarkeit und wirtschaftlicher Organisation des Programms. 

 

TRAUTES HEIM LEIPZIG [W]

Ideenwettbewerb_Eigenheimkonzepte_Brachfläche

Trautes_HEIM

Konzeptioneller Ausgangspunkt waren die mittelalterlichen Geschlechtertürme von San Gimigniano, wo jede Familie neben der Wehrhaftigkeit, auch Macht und Reichtum repräsentierte. Auch heute geht es u.a. um Selbstdarstellung, darum, Eigentum zu bilden und zu zeigen. Um dem in seiner Individualität möglichst viel Raum zu geben, wurden lediglich Rahmenbedingungen konzipiert. Die Schaffung eines Rasters aus  massiven Erschließungs- und Versorgungstürmen bilden dabei als Kern die Grundlage für  individuelle Inbesitznahme in vertikaler Richtung, wobei die ausschließlich privaten Flächen ab einer Höhe von ca. 3.40 Meter beginnen. Die damit einhergehende Minimierung der durch private Beanspruchung verbrauchenden Flächen erzeugt maximale öffentliche, halböffentliche und gemeinschaftliche Bereiche auf Geländeniveau.

 

ZORO LEIPZIG

Nutzungsänderung_Atelierhaus ZORO e.V._Bornaische Straße 54

zoro

 

 

BRACHENREVITALISIERUNG PLAUEN/V. [W]

Ideenwettbewerb_3.Preis

PLAUEN

 

 

URBAN SCENERIES LEIPZIG [L21]

urban sceneries-die Stadt im Film_Filmreihe/Podium

ARGE L21 in Kooperation mit der Schaubühne Lindenfels_Leipzig

 L21-URBAN_SCENERIES-2

Ausgehend von der These, daß Stadtentwicklung im Leipziger Westen stets durch visionäre Gedanken - von der Hafen- und Wasserstadt Karl Heines bis hin  zur sozialistischen Stadtutopie Grünau - geprägt wurde, erwarten wir von den Filmbeiträgen neue Impulse für das Gespräch über unsere Stadt.

 

R I O I D LEIPZIG [L21]

raum offen denken_Veranstaltungsreihe

ARGE L21 in Kooperation mit dem Architekturraum e.V.

 L21-R-O-D

Im September 2001 wurde die Veranstaltungsreihe „rIoId - raum I offen I denken“ auf Einladung vom Architekturraum e.V. konzipiert. Der Galerieraum des Vereins am Leipziger Innenstadtring sollte für zwei Wochen bespielt werden. Die Ergebnisse vorangegangener Studien und Projekte und auch der Stadtspaziergang bei urban-scenerie durch die "Hinterzimmer der Gründerzeit" haben deutlich gezeigt, dass die klassische Zonierung gründerzeitlicher Stadträume "Straße-Blockrandbebauung-Innenhof" in weiten Teilen der Leipziger Kernstadt schon heute nicht mehr existiert und sich aller Voraussicht nach weiter auflösen wird. Aus diesen Erfahrungen heraus wurde rIoId als Inszenierung des leeren Ortes geplant. Die zentrale Frage der Stadtentwicklung nach dem Umgang mit der Zunahme von Fehl- und Leerstellen im Stadtraum wurde damit zum abstrakten Thema der "Ausstellung".

 

DRÖGE ORTE LEIPZIG [L21]

Artikelserie_Leipziger Stadtmagazin Kreuzer

ARGE L21

L21-DRGE_ORTE-1

GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT – ein Fragment über die Öffnung öffentlicher Räume (April 2001)

 

LVZ-ONLINE LEIPZIG [W]

Gutachterverfahren_Umbau_LVZ-Online

ARGE mit Bucher-Kafka-Architektur

LVZ-ONLINE1

BUILDING THE FUTURE

Thema sind zwei spätklassizistische Häuser, direkt gegenüber der LVZ- Zentrale - am Endpunkt der Karl- Liebknecht- Straße zum Eingang in das Stadtzentrum Leipzigs mit dem Verlagshaus und dem neugestalteten Platz ein städtebauliches Ensemble bildend -. Die LVDG erwarb diese Häuser, um das Unternehmen in räumlichem Zusammenhang mit dem Verlagshaus erweitern zu können. Geplant ist vor allem, in diesen Gebäuden den Unternehmensbereich Neue Medien anzusiedeln, die virtuelle Adresse an einen real existierenden  Ort zu binden. Mit dieser Standortkonsolidierung wird der Kontext von Print- und Online-Medien architektonisch manifestiert,  der Schritt vom reinen Zeitungshaus zum modernen Medienhaus im städtischen Raum demonstriert, eine Medienadresse geschaffen. Während die Straßenseite das traditionelle Bild bietet, soll die Hoffassade aufgebrochen werden, Ausdruck der neuen inneren Struktur sein. Eine zweischichtige Glasfassade im Zusammenspiel mit den Bewegungen der Mitarbeiter und Nutzer des Hauses, sowie mobilen Einrichtungen wird ein sich ständig wandelndes Bild, ein überdimensionales Screen, darstellen. Damit soll ein Kontrapunkt zur Straßenfassade gesetzt werden.

  

UNIVERSITÄT LEIPZIG [W]

Ideen-und Realisierungswettbewerb_Umbau/Erweiterung_Universität

UNI-LEIPZIG

Die bestehende Situation des zentralen Universitätsgeländes ist von einer heterogenen Baukörperstruktur geprägt, wobei die einzelnen Nutzungseinheiten einem klaren Raster und funktionellen Gliederung unterliegen. Das um einen Innenhof gruppierte Gesamtensemble nimmt jedoch mit seinen Außenkanten wenig Bezug auf die städtische Umgebung. So findet eine Korrespondenz zwischen Universität und Stadt trotz exponierter, zentraler Lage kaum statt. Schwerpunkt bildet hierbei die Grimmaische Straße vom Augustusplatz bis zur Universitätsstraße als nördlicher Abschluss des Areals.  

 

XLAB GÖTTINGEN [W]

Realisierungswettbewerb_Laborgebäude

X-LAB

 

 

HAUPTSCHULE KOLBERMOOR [W]

Realisierungswettbewerb_Finalist

KOLBERMOOR

 

 

GYMNASIUM ERDINGEN [W]

Realisierungswettbewerb

ERDINGEN

 

 

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  • Biologisches Institut - Dresden [W]

      Realisierungswettbewerb

  • Kantonsschule - Willisau/CH [W]

      Realisierungswettbewerb

  • Wohngebiet Stockerhut - Weiden [W]

      Realisierungswettbewerb