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SEELSORGEZENTRUM DRESDEN [W]

Realisierungswettbewerb_Uniklinik_Dresden

SEELSORGE

... Insofern betrachten wir den Neubau des ökumenischen Seelsorgezentrums als eine inhaltliche und räumliche Erweiterung des Klinikgartens. Materiell bleibt das Bauwerk bei den schon im Klinikgarten vorhandenen Mitteln. Die Kubatur des Gebäudes bilden Pflanzen, die die im Inneren des Baufeldes liegenden Räume wie ein Filter unterschiedlich dicht und weich umschließen. Eine Fassade im herkömmlichen Sinn existiert nicht. Von außen werden die einzelnen Räume verschieden stark gefiltert wahrnehmbar. Im Inneren des Gebäudes wird der jeweilige Grad der erforderlichen Intimität durch die unterschiedliche Dichte der Umhüllung spürbar. Im Innersten liegt der Andachtsraum. Von den Pflanzen am dichtesten umgeben gibt es hier nur noch eine gläserne Klimahülle. Sinnlich wahrnehmbar bleibt der Himmel, die Sterne, die sich im Rauschen des Windes bewegenden Pflanzen und nur hiervon umhüllt bleibt der individuellen Existenz die größte Freiheit zur Beziehung mit dem Metaphysischen und Spirituellen.

 

 

FORT ZINNA TORGAU [W]

Ideenwettbewerb Gedenkstätte in Torgau

ARGE mit Claudia Bucher (Architektin) und Uwe Bucher (Künstler)

FORT_ZINNA

Das Wettbewerbsgelände soll mit Einzelskulpturen besetzt werden, die sich in ihrer Addition als über die Fläche aufgespannte Raumplastik darstellen. Konzipiert ist eine nicht mehr zu zählende Menge sparsam bearbeiteter Holzstelen in symbolträchtiger Form. Jede dieser Stelen betont in ihrer Einzigartigkeit die Individualität. Inmitten dieser Struktur wächst als Symbol der Hoffnung ein Baum – eine Eiche – als Solitär, das gleiche Holz aus dem die Stelen sind. Das Holz des Baumes, der als Synonym für Deutschland gilt. Sichtbar und immer noch die Raumplastik überragend demonstriert sich in westlicher Richtung hinter dem Wallgraben die historische Festungsmauer des Fort Zinna. Damit soll der Prozess von Geschichte visualisiert werden, wobei die Plastik selbst statisch bleibt.

Die Installation ist gegenüber dem vorhandenen Niveau leicht abgesenkt, um das Eintreten erlebbar zu machen und die Besonderheit des Ortes zu kennzeichnen. Nachdem man sich hinein begeben hat, nähern sich beim Gehen auf hartem, scharfkantigem, weißem Marmor-Schotter die dunklen Stelen mit Kraft und Würde, das vorhandene Kreuz ist als Bestandteil der Komposition mit einbezogen. Beim Zurückblicken wird der umlaufende Schriftzug am Betonsockel sichtbar: „Den zu Unrecht Verfolgten der Wehrmachtsjustiz 1939-1945 – Den zu Unrecht Verfolgten der sowjetischen Besatzungsmacht und ihrer Militärjustiz 1945-1950 – Den zu Unrecht Verfolgten in der DDR-Justiz 1950-1989...“

 

 

STADTERWEITERUNG MOSBACH [W]

Ideenwettbewerb_Siedlungsentwicklung_Mosbach

Mosbach_schmal

 

 

BEHÖRDENZENTRUM ERFURT [W]

Realisierungswettbewerb_Erfurt

Erfurt_schmal

DAS PERFORIERTE BAND  Der städtebauliche Ansatz besteht im Aufspannen einer Achse zwischen topographischen und städtischen Hochpunkten. Die bestehenden Gebäude auf dem Areal bilden den aufgesprengten Rahmen für das neu entstehende "Band der Behörden". Diese perforierte Linie transportiert die Idee des sich Näherns und verbindet die notwendige Fernwirkung mit der erwünschten Kleinteiligkeit des riesigen Gebäudekomplexes. Bei der Annäherung des Menschen zerfällt die Großform in ihre Bausteine, ohne das diese die Gesamtfigur verlassen. Das "Wachsen" des Bandes geschieht in einer Art der Transformation des bestehenden Raumes, wobei schon in der ersten Phase die endgültige Form erkennbar wird.

 

 

HARK LEIPZIG [R]

Neubau eines Präsentations-und Verkaufsgebäudes in Leipzig-Rückmarsdorf

MA im Büro Claudia Bucher

Hark_schmal_Kopie

 

 

CITY POINT ULM [W]

Realisierungswettbewerb_Bürogebäude_Medizinische Fakultät_Ulm

Ulm

 

 

GEDENKSTÄTTE LEIPZIG [W]

Realisierungswettbewerb_Gedenkstätte für Jüdische Bürger_Leipzig

judenged

Realisierungswettbewerb Gedenkstätte für die verfolgten, ausgegrenzten und ermordeten jüdischen Bürger in Leipzig auf der Fläche einer ehemaligen Synagoge.

Das Herauslösen von einzelnen Elementen aus ihrer Verankerung und Bindung, aus dem Ganzen, verursacht Spuren. Sich auf die Spurensuche zu begeben bedeutet, deren Abdrücke zu erkennen. Gebäude, Menschen, Beziehungen hinterlassen Spuren, welche sich meist erst durch Veränderungen erfahrbar und spürbar machen. Verletzungen hinterlassen Wunden, physisch und materiell, äußerlich sichtbar, aber auch im Kopf, als Eindruck und Erfahrung, als Trauma und Schock, welcher verarbeitet, als Gewissen, welches nicht beruhigt werden darf.

Der Entwurf ist der Anstoß Spuren sowohl konkret und materiell, bezogen auf den Ort und die Geschichte, spürbar zu machen, als auch eine allgemeine Übertragung aller Facetten von Spuren, Abdrücken und Wunden zu ermöglichen. Die Materialität steht zum einen für die Zerbrechlichkeit und Verletzbarkeit der Elemente, zum anderen für die Kraft des Eindrucks und damit für die Stärke des Schmerzes.

 

BTZ II WIESBADEN [W]

Realisierungswettbewerb_BTZ II Handwerkskammer_Wiesbaden

BTZ_wiesb_schmal

 

 

REALSCHULE HAMM-RYHNERN [W]

Realisierungswettbewerb_Hamm-Ryhnern

Reals_Hamm_schmal

 

 

 

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  • Erweiterung Fachhochschule  -  Augsburg [W]

      Realisierungswettbewerb

  • Baugebiet Feuergalgen  -  Wettstetten-West [W]

      Städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb

  • Energieoptimiertes Kultur- und Bürgerhaus  -  Denzlingen [W]

      Realisierungswettbewerb

  • Schlossgärtnerei  -  Schwerin [W]

      Städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb

  • Messe  -  Stuttgart [W]

      Realisierungswettbewerb